Rennen auf die Riesenhütte mit dem Pfingstbaum______________________________________________________________von Jörg Zolldann

Von den Germanen bis in das Heute des Chiemgau

Pfingstbaum
Wie aus einem Maibaum ein Pfingstbaum wurde. Hm, eigentlich sollte unser Pfingstbaum schon ein Maibaum sein aber der Schnee hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Riesenhütte liegt ja auch 1346 m hoch.

Aber von vorne:  da so viel Schnee lag und auch noch sooo lange, stellte die Moni und der Alex einen Biertisch mit Getränken (nicht nur für die Radler) an die Schneegrenze. Da die Schneegrenze aber immer weiter nach oben wanderte, wanderte eben auch der Tisch.

Und da meinte Jana (radelnder Dauergast der Riesenhütte), die "Radlerbank" müsste so zur Gaudi zum Abschluss ganz nach oben getragen werden. Am 1. Mai, oh da könnte man ja auch noch einen Maibaum aufstellen. Ein Stifter für den Maibaum war in dieser tollen Umgebung auch bald gefunden (der Hans aus Ried). Bei ein paar "Hellen" vom Wieninger meinte der "Schaufelmeister" (Gast mit Sonderstatus) da könnte man ja auch ein Radelrennen veranstalten. Nur Radler? Na, auch die anderen "Riesenhüttensportler sollen sich messen können. Und promt stand der Name (Maifestbier ganz unten)

Pfingstbaumrennen!

Warum Pfingstbaum?

Na, weil der Mai fast vorrüber ist aber Pfingsten noch wartet... Die Schneegrenze ist nun über der Riesenhütte! D.h. die germanischen Radler können ihren Durst wieder auf der Riesenhütte stillen. Und die Gaudi kann loß gehen.

Brauchtum

Das Brauchtum rund ums Pfingstbaumpflanzen findet Ausdruck in vielerlei Variation. Ein zentraler Punkt ist die Einbindung von Birkenbäumen und aus Laub geflochtenen Girlanden. Regional werden diese Girlanden oder auch Laubkronen (z. B. aus jungem Eichenlaub gebunden) mit farbenfrohen Bändern geschmückt.

Die eigentlichen Pfingstbäume sind frisch geschlagene junge Birken, die üblicherweise vor Haustüren befestigt werden. Dies geschieht regional unterschiedlich durch Eingraben des Stammes, Festbinden oder andere Befestigungsmethoden. In der Regel ist die Ausführung des Brauchtums mit dem Konsum von Alkohol und oftmals auch mit dem Singen ritualisierter Lieder verbunden.

Der Pfingstbaum soll angeblich auf die Germanen zurückgehen, die im Frühjahr junge Birken vor die Haustür gestellt haben sollen, um damit böse Geister zu vertreiben. In vergangener Zeit sollen junge unverheiratete Männer den Brauch des Pfingstbaumpflanzens gepflegt haben, um sich den ebenfalls noch unverheirateten Jungfrauen vorzustellen. Dazu gingen sie von Haus zu Haus und platzierten vor den Türen von Familien mit ledigen Töchtern eine junge Birke. In einigen Orten, wie beispielsweise im Landkreis Vechta, ist es auch heute noch üblich, dass junge Männer Pfingstbäume an das Zimmerfenster unverheirateter Mädchen und Frauen stellen. In anderen Landkreisen, wie zum Beispiel in Teilen des Landkreises Harburg ist es üblich, die Birken besonders vor Häuser alt eingessener Bürger zu pflanzen.

Also benötigen der "Alex II" und der "Schaufelmeister" noch dringend je eine Birke... he immer noch und/oder schon wieder!

Maifestbier

Alle Geschichten fangen mit "es war einmal" an. Auch die vom Maifestbier. Mmmmmh, das Wieninger ist echt süffig. So mussten wir uns nach der Lieferung schon sehr zusammenreissen und unter dem Zeigefinger von Alex I leiden. Warum? Na weil dieses schöne Gebräu für das Pfingstbaumrennen sein sollte.

Junifestbier

Aber in all der Hektik lief alles perfekt, nur das Bier, dass haben wir vergessen. So eine Qual. Nun haben wir alle Mühe dieses Bier zu vernichten. Prost, zum Wohl, scol, weg damit und viel Spass 2010 mit dem neuen "Maifestbier".

Euer Schaufelmeister